November 2016 - Triole

Wenn man in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires in einer Bar Bier bestellt, liegt die Chance recht hoch, dass neben dem Bier noch andere Leckereien aufgetischt werden: Erdnüsse, Pommes Frites und Eis. Das wird als "Triole" bezeichnet und ist auch der Namensgeber der Band Triole aus Buenos Aires, die wir in der Halben Stunde im November 2016 vorgestellt haben.

Nachhören:


Triole besteht aus Natalia Carola (Gesang, Gitarre, Songwriting), Eduardo Folgueiras (Schlagzeug, Synthesizer) und Marcello de Rosa (Bass). Die drei kannten sich bereits vor ihrer Triole-Zeit, weil sie gemeinsam mit weiteren Musikern in einer Rockband spielten. Ende 2004 sprangen einige Mitglieder dieser Band ab und die drei blieben übrig. "Wir wollten auf jeden Fall weiter zusammen Musik machen", erzählt Natalia Carola im Ferninterview mit Netzwelle 16. "Also gründeten wir Anfang 2005 Triole."

Der schicksalshafte Barbesuch, der die Inspiration für den Bandnamen darstellen sollte, fand in der Anfangszeit der Band statt. Mit dem deutschen Wort "Triole" hat der Name nichts zu tun.

Triole produziert Rock- und Popmusik mit elektronischen Einflüssen. Seit 2006 sind die drei Alben "Triole" (2006), "Caos" ("Chaos", 2010) und "A La Luna" ("Zum Mond", 2016) erschienen. Letzteres ist am stärksten von den drei Alben von elektronischen Sounds beeinflusst.



Auf ihre Heimatstadt Buenos Aires hat Triole auch eine Art Hymne geschrieben. Der Song "Buenos Aires" aus "A La Luna" stellt eine Liebeserklärung an die Stadt dar. "Buenos Aires ist für mich eine wunderschöne, aktive und attraktive Stadt", sagt Natalia Carola. "Trotzdem hat die Stadt natürliche auch ihre Probleme, aber das macht sie aus."
Eine Textzeile im Refrain lautet: "Wenn ich nur ein paar Tage von dir entfernt bin, komme ich zurück und werfe mich dir zu Füßen, Buenos Aires."

Website: triole.com.ar