September 2016 - The Big East

Die Band "The Big East" ("Der große Osten") stammt - zumindest von Deutschland aus gesehen - eigentlich aus dem "großen Westen", aus Kanada. Unter anderem, wie der außergewöhnliche Bandname zustande kam, hat uns James Jones von The Big East in der halben Stunde im September 2016 im Ferninterview erzählt.

Nachhören:


Die beiden Bandmitglieder James Jones (Gesang, Gitarre) und Kip Daynard (Klavier, Gitarre und Gesang) entdeckten einander im Oktober 2010 eher aus Zufall. Beide wohnten in der Stadt Huntsville im kanadischen Bundesstaat Ontario in direkter Nachbarschaft, waren einander dort allerdings noch nie begegnet. Trotzdem kannten die beiden sich über eine örtliche Theatergruppe.
Durch diese Gruppe ergab es sich, dass James und Kip eines Tages zusammen eine Person Klavier spielen sahen. An Kips Reaktion auf den Spielenden meinte James zu erkennen, dass Kip ebenfalls Klavier spielen müsse. "Ich habe ihn also gefragt und er hat gesagt, ja, ich spiele Klavier!", erzählt James. "Als wir dann noch zusammen beim Background-Gesang für einen anderen Künstler geholfen haben und unsere Stimmen einfach gut zusammenpassten, haben wir uns dazu entschieden, zusammen Musik zu machen."

Der Bandname entstand innerhalb eines Wochenendes. James und Kip sammelten unabhängig voneinander Namensvorschläge. Dabei kamen beide auf den Namen "The Big East". "Wir dachten uns, es muss Schicksal sein, dass wir diesen Namen benutzen sollten", erklärt James.

Die Musikrichtung der Band stand ebenfalls schnell fest. James hatte bereits einige Songs geschrieben bevor Kip dazu kam. "Deshalb hatte ich eine Vorstellung davon, was ich machen wollte. Das ging in Richtung Soft Rock oder auch Ballade."
Über die Jahre hat sich die Musik von The Big East stetig weiterentwickelt. Der Klang ist härter geworden, sagt James, die Musik hat sich zum einen mehr in Richtung Rock entwickelt und ist zum anderen stärker von anderen Genres geprägt worden. Das erste Album klinge insgesamt noch eher "poppig", beschreibt James, mittlerweile gebe es auch stärkere Anklänge von Country oder auch Jazz.



Geprägt vom neuen, vielfältigeren Klang der Band sei das neue Album von The Big East, das vorraussichtlich Ende 2016 oder Anfang 2017 erscheinen wird. "Das Album hatte eine ziemlich lange Laufzeit. Die bezieht sich aber nicht auf die Albumlänge, sondern auf die Länge der Zeit, die wir gebraucht haben, das Album zu produzieren", witzelt James.
Die Band hat viel Arbeit und Zeit in die Produktion investiert und einzelne Songstellen teils mehrfach überarbeitet. Neue Ideen konnten jederzeit einfließen, die Produktion hatte eine gewisse Flexibilität.

The Big East hat ihrem Produzenten viel Spielraum gelassen. "Wir kannten uns am Anfang nicht wirklich und wir wollten seine musikalischen Interessen anschließen an unsere Musik", erklärt James. "Unser Produzent hat in seiner Laufbahn viele verschiedene Musik gemacht und wir wollten ihm die Möglichkeit geben, bei der Produktion des Albums gleichberechtigt mit uns zu sein. Ich habe zwar alle Songs des neuen Albums selber geschrieben, aber ihr Klang ist letzlich die Interpretation unseres Produzenten."

Netzwelle 16 hatte die Möglichkeit, in der halben Stunde im September 2016 eine Pre-Release-Demo des Songs "The Wild Life" ("Das wilde Leben") zu senden. Der Song wird in seiner endgültigen Fassung auf dem neuen Album von The Big East zu hören sein.

Website: bigeast.ca